30. Huaywa Vorschule, Kindergarten und neuer Brunnen

Besichtigung Nov. 2024

Auf dem Weg nach Huaywa halten wir an einem Lebensmittelladen um Süßigkeiten für die Kinder einzukaufen. Im Laden gibt es kein Gemüse und kein Obst. Das bauen die Bauern selbst an.

Auf dem Schulgelände in Huaywa steht eine Grundschule mit 5 Klassenzimmern für ca. 200 Schüler und etwas Abseits ein etwas kleineres Gebäude in dem die Vorschule und der Kindergarten unter-gebracht sind. Es gibt kein Wasser, da der Brunnen versandet ist. Die Kinder könne das WC nicht nutzen und gehen daher hinter die Schule ins Gebüsch auf die Toilette.

Das Blechdach der Vorschule sieht eigentlich noch ganz gut aus, innen jedoch haben Termiten die Holzstützen und die Dachkonstruktion zerfressen.

Ehrfürchtig und neugierig werden wir von den Kindern der Vorschule begrüßt.

Oft sitzen die Kinder zu fünft in einer Schulbank. Schulmaterial konnte ich aber nirgendwo entdecken.

Im Kindergarten sitzen die Kinder immer auf dem Boden betreut von einer Kindergärtnerin.

Mir wird angst und bang wenn ich daran denke, das diesen kleinen Kindern das Dach auf die Köpfe fallen könnte. Draußen schätzen wir die Kosten und kommen auf ca. 10.000.- Euro für ein neue Dach und eine neue Wasserpumpe incl. Bohrung.

Wir setzen das Projekt auf unsere Dringlichkeitsliste ganz nach oben.

Einweihung November 2025

Einen herzlichen Dank an die Kinder der Grundschule Gmund die ihre Kuscheltiere für Kinder in Laos gespendet haben. Zusammengepresst und unter Vakuum kann ich fast alle in einem großen Koffer mit nach Laos mitnehmen.

Die Dorfbewohner gehören zu den Volksstämmen, die nach den massiven Bombardierungen durch die CIA im Vietnamkrieg, umgesiedelt wurden.

Sie sind Fremden gegenüber sehr zurückhaltend. Ihr Dialekt ist nur schwer zu verstehen, die Kinder müssen daher in der Schule erst einmal laotisch lernen.

In der Vorschule werden wir sehr freundlich empfangen.

Ich bin froh, dass wir das Gebäude noch rechtzeitig sanieren und damit ein mögliches Unglück verhindern konnten.

Die Sanierung mit neuen Tragstützen, einem neuen Dach und einem neuen Brunnen, hat 6.500 Euro gekostet.

Da von diesem Geld noch etwas übrig blieb haben wir davon für alle Schulmaterial, Schuluniformen und Bälle gekauft.

Für die Feier wurde vom Ministerium, das Schutzdach, Tische, Geschirr und Besteck zu Verfügung gestellt. Das Essen haben die Dorfbewohner gekocht.

Am nächsten Morgen werden wir von Gouverneur Phoutong und seinem Stellvertreter Chansilone empfangen.